Sunday, November 15, 2009

Der Kleine und die Große sind dann mal weg...

...um die Gegend rund um den historisch-geografischen Ursprung des Äquators sowie allerlei tektonisch geformte Oberflächen zu begehen und zu befahren.

Um der Rückkehr nach Deutschland Mitte Dezember temperaturtechnisch eine besondere Dramatik zu verleihen, ist im Anschluss eine mehrtägige Zwischenlandung auf dem Flamingo Airport eingeplant.
Dort wird uns der Nikolaus wohl die Gaben in die Flip Flops legen müssen.

In diesem Sinne allen Daheimgebliebenen schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit!

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We are venturing out to visit the area around the historic and geographic origin of the equator, hiking and riding in a landscape that was - and still is - beautifully formed by tectonic plate movement.

On our way back - to take to extremes the temperature difference we're going to face upon our return to Germany - we'll do a 4-day stopover on an island which features the all-pink Flamingo Airport.

Due to the places we're going to visit until mid-December, getting into the mood for Christmas will even be more of a challenge this year...

This leaves us to wish you all an early happy and peaceful holiday season


Großer Dank geht an Tino und Malvin für die nationalfarbenen Obertrikotagen zur Reise! /
Thanks to Tino and Malvin for designing trip themed jerseys.

Tuesday, November 3, 2009

Der schönste Tag des Jahres im Leben eines Bikekulturzentrums

Der Bike Point zelebrierte am Samstag zum 16. Mal seinen Ehrentag.

Diesen Tag feierten viele mit ihm: die Point-Brigade, verehrtes Fachhandels- und weniger verehrtes Internetpublikum, Freunde des Radsports, Sympathisanten ... und Werner auf dem Diamantrad mit Speichenreflektoren an jeder Speiche und "seit 15.000km ohne Platten wegen die Schwalbe-Reefn."

Selbst die Sonne und der blaue Himmel ließen sich ausnahmsweise zum Ehrentag mal blicken.
So konnten wir auf die Weise feiern, die einem Bikekulturzentrum gebührt: mit und auf einer Radtour durch den goldenen Herbst.

Andrielle (richtich jelesn: der Andere + Arielle = Andrielle) die süße Fahrradjungfrau saß auch am Wegesrand. Kussi!!!Als es dunkel wurde, musste der kleine Bike Point ins Bett - schließlich ist er noch nicht volljährig.
Seine Erziehungsberechtigten gingen nun ins Abendprogramm über, welches maßgeblich Uwe und Christoph gestalteten.
Unter anderem wurde das Doping für diesen Abend legalisiert und ein kleiner Wettstreit rund um's Thema Fahrrad ausgetragen.

Nach einer anständigen Wadenmassage á la Eule ...
...konnte es für die jeweiligen Kontrahenten an den Start gehen.
Nach dem Start gab es verschiedene Aufgaben zu bewältigen, bevor man sich als Sieger wähnen konnte.

Während ein Wettstreiter die Treppen erklimmen und sich "Doping" in Form von Götterspeise in Spritzen oral verabreichte und die leere Spritze in einen Karton eine Etage tiefer werfen musste (bei Nichttreffen galt es solange zu "spritzen", bis getroffen war)...
...musste sein Gegner ausrangierte Fahrradkomponenten solange in Richtung eines Kartons werfen, bis diese darin versanken.
Erst nachdem jeder seine Aufgabe bewältigt hatte, konnte die High Performance Maschine (Cube-Sprech: HPM) in Form eines nicht mehr verkaufbaren Gebrauchtrades geschnappt und durch eine schmale Gasse getragen werden, um so dann die Runde zu beenden. In der zweiten Runde erfolgte ein Aufgabentausch.
Bis an den Zielstrich wurden erbitterte Kämpfe ausgetragen - Doping machte es möglich.
Trotz eines Wettbewerbs mit unlauteren Mitteln wurden zu guter Letzt Sieg und Niederlage fair und freundschaftlich anerkannt.
Die begeisterte Menge ließ den Abend bei Lagerfeuer und Grillgut ausklingen.
Alles Gute, Bike Point, auf dem Weg in die Volljährigkeit!

Saturday, September 19, 2009

Drei Freunde am Drei-Freunde-Stein & Co.

Unterwegs im sächsischen Fels mit David und Basti
David im Vorstieg am Rauensteinturm/Ostpfeiler

Drei-Freunde-Stein/Südkante
Wenn das Blut eher in Armen und Fingern steckt als im Kopf, ist dies das Ergebnis

Monday, September 14, 2009

12555 Beverly Köpenick

Auf Heimatbesuch in der Hauptstadt anlässlich von Omas Geburtstag inklusive Ausflug ins Brandenburger Umland, wo auch der "Teufel der Tour" seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt hat.
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For my grandma's birthday we went home to see the family. We also took the chance to do some riding in the surrounding area, stopping at Didi's (known as the "devil" of the Tour) home and studio where he creates his TOUR related objects.

Carsten, Jan & Mama abfahrtbereit zum Restaurant, wo Oma ihren Geburtstag feierte./ Getting ready to ride to the restaurant where grandma celebrated her birthday.

Immer im Dienst und die Konkurrenz im Blick - Angestellte im Bike Business. / In the bike business one's always on duty - the boys checking out a local bike shop.
Jan, Papa und Carsten

Gesammelte (Tour) Devotionalien im Vorgarten. / Collection of Didi's (Tour) curiosity items.

Thursday, September 10, 2009

A Night Out

The days are getting colder and shorter quickly and the leaves seem to be turning colors already, so David and I decided to leave work a bit earlier this Tuesday to go climbing and enjoy one of the last warm summer nights outdoors.


Preparations


Full view of summit number one: "Axelturm"
On the summit
David getting ready to repel
The night's summit number two: "Pavillionwächter"
Summit dinner with a view
Waiting for the ferry in Rathen to take us back to the train station

Sunday, September 6, 2009

Eurobike 2009

My friend Konstantin asked me to assist him at this year's Eurobike. His business, Revolution Sports, is the German distributor for several American products like Stan's NoTubes, Niner Bikes, American Classic, NiteRider and Titus Bikes etc which he presented at Eurobike. As the crews of those companies came to Germany and the audience at the show is a very international one, he was looking for someone who is fluent in English and is somehow familiar with the products. So here I was, looking forward to taking a couple of days off, immersing myself into some show madness.
Though, most of the products didn't evoke any emotions and a lot of them seem to be useless, I was impressed by how unbelievably many people around the world put time and effort into bikes and related products.
Since I had to stay at the booth most of the time, I only wandered the show in search of some nice hand-built bikes (and forgot my camera that day to take pictures of them).
I got to talk to the guys from Rewel and IF concerning a 29er for my little self. I'm still not sure if it'd make sense to give the big wheels a try (Jon recommended not to and refused to build me one - I do trust him on that but would still like to get a chance to test one). Stand over heighth, toe overlap and an overall strange handling of the bike might be issues. But the frame-builders didn't consider it to be a mission impossible, recalling several small ladies on 29ers. IF recommended a rigid, non-suspension corrected frame in order to avoid some of the potential problems.

Some impressions of the show:

Camping with the Bike Point boys
Konstantin and Pat of Titus BikesPicture with Cindy of NoTubes - in this mostly male business, it was great to have another "girl" at the booth
Stan, Jerry and Cindy of NoTubes
Very likely we were the most popular booth in our hallStan explaining the idea behind the design of his new rims.Nice surprise: I ran into Anthony from Great Britain......with whom I rode in Tibet in 2007. It was good to see you again, Ant!Jerry, Stan and Konstantin during one of their dealer presentations on how to install NoTubes kits.
Dinner with the NoTubes crew - great company, good foodDetails (MTB Cycletech)Real craftsmanship amongst a million main stream products (Waldmeister Bikes)
I'm not sure what you'd transport in one of Porter Bike's containers but the design made me at least take a second look.Last photo shoot with the crews of Stan's NoTubes, Niner, American Classic and Revolution Sports

Tuesday, September 1, 2009

Schierker Endurothon

Die Ausschreibung für den Schierker Endurothon war gespickt mit allerlei Superlativen wie "Härtestes Mountainbikerennen nördlich der Alpen" und versprach eine technisch anspruchsvolle Strecke inklusive eines Singletrailanteils von 40%+. Nach der (besonders für Singlespeeder) recht eintönigen und sehr Forstautobahn-lastigen Erfahrung bei der Mad East Challenge in Altenberg waren wir auf der Suche nach einem Rennen, wo nicht stupides Kilometerfressen, dickste Gänge treten und der pure Wettkampfgedanke, sondern stärker das Ursprüngliche und Herausfordernde unseres Sports im Vordergrund stehen. Die Schierker Aussage "Der Trail ist das Ziel" schien eine uns nahe Philosophie zu enthalten.

Somit begaben wir uns am vergangenen Freitag zusammen mit Gerald in Richtung Harz, um mit den eigenen Stollenreifen zu überprüfen, ob die Schierker es ernst meinten oder einfach nur kompetente Kommunikationsdesigner sind.

Gefühlte 86 Umleitungen später bezogen wir unser Quartier - den Wanderparkplatz am Fuße des Brocken, wo es vor dem Schlafen gehen noch eine große Portion Nudeln gab.


Die Räder durften im Auto übernachten, während wir selbst es uns im Freien bequem machten. Die Nacht war sternenbeleuchtet und auch für den kommenden Tag hatte der Wetterbericht Sonne satt versprochen. Das Versprechen "Sonne satt" behielt seine Gültigkeit bis zu dem Zeitpunkt, als wir begannen Schlafsäcke und Isomatten einzurollen.

Innerhalb von Minuten setzte Regen ein...
...und die Temperatur stieg bis zum Start kaum über den hier dokumentierten Wert.
Wie wir bei einer kleinen Erkundungstour feststellten, verlief ein Teil der Strecke direkt an unserem Schlafplatz vorbei - Zeit für erste Impressionen: liebevolle Hinweise an Wanderer die Strecke zu räumen und anzufeuern hinterließen einen positiven, bemooste Steine und Wurzeln gepaart mit Regen und Kälte einen eher mulmigen Eindruck.
Viel Zeit zum Nachdenken blieb jedoch nicht. Es galt ordentlich zu Frühstücken und...
...mit allen Mitteln den Körper warm zu halten. Gerald griff dafür zum Prototyp der Wärmflasche.

Trotz des Wetters waren wir guter Dinge. Die Stimmung auf dem Veranstaltungsparkplatz ließ ein entspanntes und familiäres Event erahnen. Viele Leute schienen genau wegen diesem hier zu sein, was auch in uns die Vorfreude steigen ließ.
Also, wurde nochmal die "Rap-Faust" gemacht und in den Startbereich gerollt.

Das Starterfeld auf der langen Strecke präsentierte sich als überraschend übersichtlich. Wie sich im weiteren Verlauf zeigen sollte, lag dies eher an der Selektivität der Strecke als an der mangelnden Qualität der Veranstaltung.
Die Schierker Organisatoren hatten sich mit ihren Superlativen nicht übernommen. Die Strecke wartete mit diversen technischen Passagen und einigen steilen Rampen (bergauf und -ab) auf, die sicher nicht nur nördlich der Alpen ihresgleichen suchen. Den Teilnehmern wurde tatsächlich ein großes Spektrum des Mountainbikesports geboten.
Und auch mit der Aussage, dass die 69km im Vergleich zu anderen Rennen vielleicht nicht sehr lang erscheinen mögen aber mehr als ausreichend seien, sollte der Veranstalter recht behalten. Wir kamen nach dem Rennen zu dem Schluss, dass eine weitere Runde sicher allen eine deutliche Grenze aufgezeigt hätte, da auf der gesamten Strecke kaum "Ruhepassagen" eingebaut waren.
Unser Schnitt zwischen rund 13-15km/h dürfte dabei für sich sprechen.

Trotz verschärfter Bedingungen kamen wir alle drei heil, mit guten Zeiten und vor allem mit den Eindrücken einer super Veranstaltung ins Ziel. Unser Respekt gehört eindeutig Gerald, der nach rund 3 Monaten Gipsfuß und mit Plattformpedalen mal wieder deutlich gezeigt hat, was mit Talent, einer guten Mischung aus Ehrgeiz, Entspanntheit und vor allem Spaß an der Sache so möglich ist.
Er war somit der perfekte Begleiter für den Grundgedanken dieser Harzreise.


Zur Siegerehrung unter Anwesenheit der Brockenhexen gab es neben einem sehr regional geprägten Pokal auch eine kulinarische Spezialität aus der Region - weitere Facetten eines mit viel Liebe und Engagement organisierten Events.


Da die Torte mit daheim Gebliebenen geteilt werden sollte, suchten wir uns zum Hunger stillen vorerst noch eine Schierker Lokalität aus, in der Leute wie wir auch tatsächlich willkommen waren:


Und mit diesem letzten Eindruck verließen wir den Ort:
Am Sonntag wurde dann zum Torte essen geladen und die Veranstaltung noch einmal rekapituliert - mit dem Fazit, dass wir kommendes Jahr sicher wieder dabei sind.

Monday, August 24, 2009

4xB = Bielatal by Bike and Bob

Wiebke und Bastel luden zum Anlass des eigenen Geburtstages, der Geburt von Matti und Wiebkes Aufstieg in höhere akademische Ränge zum "Sommerfest" in die Bielatalhütte.
Die Lebensereignisse und das Beisammensein wurden zelebriert mit Wandern, Klettern, Familienorientierungslauf und kulinarischen Genüssen vom Grill und Lagerfeuer.
Wir zwei reisten per Rad und Anhänger ins Bielatal, da wir als fast einzige Kinderlose in der Runde nicht vor der logistischen Herausforderung des Transports von Windelpaketen, Laufrädern, Kindertragen etc. standen und somit unser Hab und Gut vorerst noch in eine Bob-Tasche passte.
Die Anreise mit rund 15 Extrakilos am Rad war anstrengender als gedacht und zeigte mal wieder, dass beim Einschätzen von Strecken, die man nur als Autotour kennt, schnell der ein oder andere Berg in Vergessenheit gerät.

Bestes Wetter und schöne gemeinsame Momente konnten die Entscheidung gegen die Grand Raid und für die Freunde und die heimische Berglandschaft an diesem Wochenende sehr gut ausgleichen.
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Friends of ours had a list of things to celebrate - among them their own birthdays, the birth of their son and a doctorate.
For the occasion, they invited a large group of people to spend the weekend in a lodge of the German Alpine Association in the local hills. Weekend activities included hiking, climbing, orienteering, barbecuing, campfires and simply spending a good time with nice people.
As we were among the few childless couples, we weren't facing the logistic challenges of bringing stacks of diapers, run bikes or child carriers which allowed us to ride to the lodge, towing the equipment in Bobs.
An altogether great weekend made the decision worthwhile to miss out on the Grand Raid.


Award ceremony after the family-orienteering event /Siegerehrung nach dem Familienorientierungslauf
Candy medals for the kids / Bonbon- und Schokomedaillen für die Kleinen
Junior
Bastel lead climbing / Bastel im Vorstieg
Anna
A perfect day for a ride back to Dresden
Phone call stop along the Elbe River bike path to get a race report from Switzerland where our friend Sven had finished the Grand Raid the day before. / Stopp auf dem Elberadweg, um doch ein kleines bisschen neidisch Svens Bericht vom Grand Raid zu lauschen.

Saturday, August 15, 2009

Missing out


Während eines morgendlichen E-Mailkontakts mit Freunden betreffs unserer Wander- und Kletterpläne für kommendes Wochenende wurde uns plötzlich bewusst, dass wir von dem Wochenende sprachen, an dem auch die Grand Raid stattfindet. Es veranlasste uns noch einmal die Fotos vom letzten Jahr anzusehen und die Veranstaltung Revue passieren zu lassen. Wir hatten uns bewusst dagegen entschieden dieses Jahr wieder in die Schweiz zu reisen. Beim Klicken durch die Bilder überkam uns aber eine gewisse Sentimentalität, diese Veranstaltung zu verpassen.

Beim sicher besten Wochenende des Jahres stimmte das Gesamtpaket perfekt. Camping, Baden, Eis essen, Sightseeing mit den Dresdnern und Schweizern, Kai's Trial-Show vor traumhafter Kulisse in Sion. Frühstück 3.30 Uhr im Dunkeln auf der Zeltplatzstraße; Lichterketten von Autos, die sich alle mit dem gleichen Ziel die Bergstaße nach Verbier hochschlängelten; 6.30 Uhr Start im Morgengrauen bei 3°C und rot leuchtenden, schneebedeckten Berggipfeln; ... und nachfolgend die wahrscheinlich besten Stunden im Sattel, die man in Europa bei einem Rennen verbringen kann. Streckentechnische Abwechslung pur in Kombination mit immer wieder neu beeindruckender Bergkulisse, ließen einen fast vergessen, dass es sich hierbei um eine Rennveranstaltung handelt.

Viel Spaß und Erfolg für Sven, Stefan, Martin, Anton, Tino, Axel und Gilbert.

Wir beneiden Euch! Genießt jede Minute!
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Early this morning while e-mailing friends concerning our hiking/climbing plans for next weekend, it suddenly struck me that on the same weekend the Grand Raid will take place.

It immediately brought back all kinds of memories of the greatest race I've ever participated in.

We wanted to share some pictures and cheer for those who are lucky to go this year.


Tuesday, August 11, 2009

Trois(tlos)dorf

Zu Besuch bei "Schwester Stefanie" in Troisdorf (bei K am R) - wie nachfolgendes Foto anschaulich demonstriert eine facettenreiche Kleinstadt in NRW.

Trotz des Kleinstadtdaseins gibt man sich jedoch weltgewandt und entlehnt die Aussprache des ersten Teils des Ortsnamen dem Fremdländischen (Sonst würde dit mit der Blog-Überschrift doch ooch keenen Sinn machen, mann!).
Da die Stadt außer des Status als "fahrradfreundlich" und "Wildschweinpestbezirk" wenig Aufregendes zu bieten hat, wird sie von den Zugezogenen Steffi und Paul gern als Trois(tlos)dorf bezeichnet (Hamm wat jetz endlich mit da Aussprache?)

Das Wetter zeigte sich das gesamte Wochenende passend zur Ortsbezeichnung. Dennoch schwangen wir uns auf die Fahrräder um die weniger tro(i)stlose Umgebung zu erkunden. 20 Jahre nach dem Mauerfall zeigten sich auch hier im Westen blühende Landschaften. Die Brombeerernte war reichlich. Nur mit den Pilzen sah es äußerst tro... - na ihr wisst schon - aus.

Steffi, dein Freund versucht schon wieder den Trick mit dem Küssen!Paul, wenn ich dein Fahrrad so betrachte, wird es Zeit, dass Du den mitgebrachten Katalog mal gründlich durchblätterst. So kann ick mich mit dir nich vor meinen coolen Biker-Freunden seh'n lassen!
Obwohl festzuhalten bleibt, dass die von mir gestellte Aufgabe, die Schranke ohne Absteigen zu überqueren, schon ziemlich professionell erfüllt wurde.
Mit Helm und neuem Rad würde da so Einiges gehen...
Der Ossi dankt nochmals für die (neu-)westdeutsche Gastfreundschaft!

Thursday, July 30, 2009

Dresdenumrundung - Mutter aller Touren

Ein besonderes wenn nicht sogar das Highlight in jeder Bike Point Tourensaison ist die Umrundung unserer schönen Heimatstadt.
Auch dieses Mal scheuten es über 40 Teilnehmer nicht, sich am frühen Sonntagmorgen (7Uhr!) am Startpunkt einzufinden. Es galt nahezu alle Trails zwischen Pirna und Meißen auf beiden Elbseiten an einem Tag zu meistern.

Über 160km und 2.500hm waren für den Ritterschlag zu absolvieren. Der stand für uns nicht mehr als Anreiz. Vielmehr sollte die Frage beantwortet werden: Ist diese Tour auch mit dem Eingangrad zu bewältigen?

Nach unseren ersten guten Erfahrungen mit unseren Singlespeedern auf anderen Strecken, galt es zu sehen, ob dieses Ziel nicht doch zu hoch gegriffen war.

Fazit: Hart aber machbar!

Es war eine Tour durch tiefen Schlamm, mit Anstiegen, die wir gänzlich neu "erfuhren" und mit so einigen körperlichen und emotionalen Höhen und Tiefen. Jeder Hügel ab Kilometer 40 bzw. nach dem Borsberg tat weh. Die geballten Höhenmeter zum Beginn der Tour ließen schon an diesem Punkt gelegentlich die Frage aufkommen: "Was machen wir eigentliche hier?" Gemäßigtere und doch schöne Trails von dort an, unterhaltsame Mitfahrer, Annas selbstgebackene Müsliriegel, der Kopf als stärkster Muskel und das doch irgendwann immer näher rückende Ziel führten zur Beendung dieses Selbstbeweises.
Kurz vor Sonnenuntergang und nach rund 10 Stunden reiner Fahrtzeit kamen wir wieder in Dresden an, wo die leeren Speicher mit einem anständigen Dürüm und Limo gefüllt wurden.

Gratulation an alle Teilnehmer und "Durchfahrer", insbesondere an den weiteren Kollegen mit dem Singlespeed.
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Around Dresden
Every year the local bike shop offers a number of cycling tours in and around Dresden. The ride called "Around Dresden" is a big loop combining a lot of those trails in the vicinity of the city which are normally ridden as "separate" tours. So once a year the local cycling community gets together to ride it all in one day: 165 km (102mi.) and 2500m (8200ft.) in altitude difference. The ride had never been done on a singlespeed since riders were uncertain whether it was possible to do it. As we have been immensely enjoying our first single-geared season, we wanted to give it a try.
This past Sunday more than 40 people showed up at 7 a.m. to do the loop around our hometown. As the first 40 km are the toughest, the question "What the heck are we doing here?" came to our minds even earlier than we had expected. Those climbs sure felt different when you had to do all of them combined within a couple of miles. The fact that a lot of the people with geared and squishy bikes didn't feel much better at this point, really made us feel better.
Homemade cereal bars, good company, less steep climbs, the first sunny day in weeks and Obama's most famous slogan in mind helped 20 people to finish the ride just before dark, us among them.

Congratulations to all the finishers.



Friday, July 24, 2009

In Memoriam Frank McCourt

A couple of days have passed since Frank McCourt's death on July 19th. Nevertheless, I felt like expressing my appreciation for the work of this teacher and Pulitzer Prize-winning author. His vivid, at times humorous and heartbreaking account of his childhood in Ireland - Angela's Ashes - definitely made it into my personal literary canon.

Wednesday, July 15, 2009

37 Hours of "Passo dello Stelvio"

Um ehrlich zu sein, wurde bei dieser Überschrift nur ein alter (BILD-) Journalistentrick zur Aufmerksamkeitsfokussierung des Lesers angewandt. Da "schneller, weiter, härter" auch im Breitenradsport immer neue Züge annimmt und 24-Stundenrennen fast schon Volkssport sind, erhofften wir mit diesem Titel auch dein Interesse zu erhaschen.

Nun da dies gelungen ist, die große Enttäuschung: Es wird sich lediglich um einen langweiligen Bericht einer Gruppe durchschnittlich trainierter Radfahrer handeln, die am vergangenen Wochenende auszogen, eine ca. 60km-Runde zu fahren.

Das einzig nennenswert "Extreme" daran ist wohl, dass im letzten Jahr im Bike Point spontan die Idee geboren wurde, diese Runde - beruflichen Pflichtbewusstseins wegen - erst Samstag nach Ladenschluss anzugehen und spätestens Montag früh wieder frisch geduscht auf Arbeit zu gehen.

Zugegebener Maßen in Anbetracht der gerade unzufriedenstellend zu Ende gegangenen Klimakonferenz in Bonn keine sehr lobenswerte Aktion; für ein ausgeglichenes inneres Klima müssen gelegentlich aber genau solche Ideen ihre Umsetzung erfahren.

Und so wurden ab 14.00 Uhr 25 Räder in einen Anhänger und 25 Personen in einen gemieteten Bus verladen und los ging die rund 800km weite Reise in Richtung Stilfser Joch, dem Ziel der Unternehmung. Runde 37 Stunden später sollten wir von dort zurück sein.


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... o.k., o.k. the headline only served as an attention catcher. As 24-hour races have become a pretty mainstream cyclist's weekend activity we had to come up with something that sounded really "sick" (to use one of Jon's favorite words) to get someone to read this. I guess it worked.

Sorry to let you know that this won't be a posting on another heroic adventure stating all kinds of "extreme" numbers. All we did last weekend is go on a 60km (38mi.) bike ride. The only "extreme" part worth mentioning would be the destination chosen: Passo dello Stelvio, Italy, being about 800km (500mi.) away from our home town. AND it all had to be done in about 37 hours since we couldn't leave any earlier than Saturday afternoon and had to be back for work Monday morning.

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Mehr nun als kleine Bildgeschichte / The story in images below:

"Anderer Uwe" steigt zu diesem Anlass das erste Mal auf ein Rennrad - welche Getränke man dabei im Flaschenhalter mitführen sollte, hatte man dem Freund des Geländeradsports noch nicht beigebracht.
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Especially for this event, "Anderer Uwe" got on a road bike for the first time. Being a mountainbiker, he didn't quite understand what kind of beverage would be appropriate for an avid road racer.

Doch nicht nur Rennradneulinge, sondern auch die temporär Geschädigten wollten das Ereignis nicht verpassen und nahmen entsprechende Adaptationen vor.
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Not even the physically impaired wanted to miss the event and undertook necessary adaptations.

In rund 10h Fahrtzeit galt es eine Menge Zeit totzuschlagen. Einige diskutierten rege Einpark- und Bremsmanöver mit dem Busfahrer...
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To kill time during the 10 hour bus ride some engaged in all sorts of discussions with the bus driver...

...andere setzten ihre Toilettenmarken in Klatschpresse um und brachten sich mal wieder auf den neuesten Stand in der Promi-Welt (natürlich nicht ohne die Bemerkung sowas sonst nie zu lesen)...
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...others took to the yellow press, studying the latest events in the world of the rich and beautiful

...während der zahlreichen busunternehmerisch verordneten Raststättenstopps wurden Wettkämpfe unterschiedlichster Art ausgetragen (Fotos leider nur von den rechtlich vertretbaren)
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...during state-ordered rest stops all kinds of competitions were held (pictures only of those which can be legally presented on a blog)

Nach rund 10h Fahrtzeit wurde uns eine kurze aber dennoch etwas erholsame Nacht in der Jugendherberge in Bozen gegönnt.
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After a 10 hour drive we got to spend a rather short but restorative night in a youth hostel in Bozen, Italy.

Etwas ausgeruht eine weitere Busfahrt in Richtung Startpunkt "Prad".
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...and on we go towards the final destination "Prad".

Der Abwechslung wegen wurde der Busfahrer noch kurz in die falsche Richtung dirigiert, so dass ein Straßenabsicherungs- und Bus- sowie Hängerwendemanöver notwendig wurde.
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A wrong turn made a turning maneuver in the middle of the road necessary. The boys joined forces and handled the situation professionally.


21 Stunden nach Abfahrt in Dresden kamen wir dann doch noch in Prad an, wo eifrig die Vorbereitungen auf die Tour getroffen wurden.
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Finally, 21 hours after we had left Dresden, we were ready to go.

definitely best outfit
second best looking young men

third... naw, just the two of us

Einige waren angetreten, um die unausgesprochene Bergwertung zu gewinnen und müssen dabei wohl das hier gedacht haben...:
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Some turned the ride into an inofficial competition, hoping to win the dotted jersey...


...während andere Teilnehmer das Ganze entspannter angingen, um die Aussichten und die Zeit mit Freunden auf jedem der rund 30km genießen zu können.
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...while others took it easier in order to enjoy the views and the company of good friends.

Noch vier von 46 Haarnadelkurven liegen vor uns.
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The last four out of 46 hairpin turns to go. Zielankunft
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We did it.

Thanks to everyone who joined and especially to the Bike Point boys for organizing such a memorable trip.

For the record: We did make it home before the new week started on Monday. The bus pulled into Dresden at around 4 a.m. So there was plenty of time to take a shower and ride the bike to work.


Thursday, July 2, 2009

2much4you? Not 4 "4R22many"!

This past weekend the two of us participated in our first 24 hour race - notoriously named 2much4you - together. We raced in the mixed category while the other Bike Point boys formed a team of four (riding only one bicycle called the "fox"). All of us had spent the past nights decorating the bikes and/or create costumes. As it turned out, the fun the costumes and decorations added were really helping us and others to make it through it all.
That day not just the name of the race but also the weather and, hence, the conditions of the course were rather intimidating. Arriving at the grounds of the event, due to a mix of rain and fog, visibility couldn't have been any worse and - hours before the race had even begun - the ground was almost too soaked to enter the area by car. Temperatures were so low that even though we had basically brought all of the cycling gear we own we were afraid to have brought too little to change as often as necessary. More or less ignoring the conditions and the name of the race, we set up camp, put on the costumes and got ready for the 24 Hours of Mud.

The 5 km lap was a challenge in two ways. At least half of it was uphill (with the steepest part being paved. I hate pavement in mountainbike races but did appreciate those 400m. There would have probably been no way to go up the hill on any other surface). The other half was more or less technical riding over slippery rocks, roots and down a pretty challenging wash out. Even on the flat sections making your way through the mud required some effort and technical skills. There was basically no time to rest, drink or eat on the course. In different conditions it wouldn't have been a big deal but that day it was.

Nevertheless, we managed to ride consistent laps and were spared any crashes or technical problems. Time passed rather quickly. The conversations the costumes sparked on the course made for some good diversion. After a couple of hours we were in first place and managed to stay in this position since we decided against sleeping during the night. Despite using very powerful lights, the riding at night really sucked as the fog and the rain caused the light to disperse, creating kind of a white out. It was alright as long as it was completely dark but in the twilight hours of the evening and morning we rode some laps as if blindfolded.
The next morning we were not only ahead of the mixed teams but also of the men's duos which really brought back the excitement and energy.
Even though the "fox" had died during the night (the derailleur ripped off), the boys' team finished 11th place. Congratulations to everyone who braved the elements and finished this race, especially to our friend "Lotze" who raced in the men's solo category and finished 3rd place.
A big thank you goes out to Ronny and Falk for providing excellent support. We wouldn't have made it without all of the hot food and drinks, bike cleanings, blankets etc.

Ironically, we were given fenders during the award ceremony...

See pictures below and a video here (Nope, my lens wasn't dirty. This is what it looked like. As pictures/videos always do, though, they don't seem to represent the true conditions. For some reason we all look really clean and the course like a piece of cake.)
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Mit dem ersten Hahnenschrei brachen wir am Samstag auf zum Bäcker Morenz. Mit den besten Brötchen der Stadt bewaffnet fuhren wir gen Zittau zum 24h Rennen, das herausfordernd mit 2much4you betitelt wurde. Mit jedem Kilometer wurde es dunkler und trüber.
Im Fahrerlager angekommen - Nebel, mit Sicht unter 10m und 13°C - zitterten unsere zwei Bike Point Teams dem Start entgegen. Als Startfahrer hatten Carsten (Willy - Kumpel von Biene Maja) und Marian auf dem "Fux" die Möglichkeit, die noch halbwegs fahrbare Strecke unter ihre schnellen Reifen zu nehmen.

Unsere Taktik des jeweils 3-Runden-Fahrens erwies sich als optimal, so dass "The Smokes" - unsere einzigen Rivalen - bald der Dampf ausging. Mit der einbrechenden Nacht war dann nahezu einsames Fahren angesagt. Die dampfende Wetterküche ließ uns trotz Lupine & Co. Wurzeln, Rinnen und Schlammlöcher nur erahnen. Unsere gute Laune und die eiserne Unterstützung des Betreuerstabs (Falk aka Zwänn & Ronny aka Tante Gitti) trugen uns in den Morgen. Ein großer Dank an die Jungs, die unsere Teams wie Mütter bekochten und immer wieder neu motivierten.
Gestärkt mit den leistungsverbessernden Substanzen Nudeln, Salamibrötchen, Eistee, Gummibärchen, Erdnussflips und viel Schlamm am Körper erfuhren wir am Morgen, dass nicht nur "The Smokes" sondern die auch besten 2er Männer Teams einige Runden Rückstand auf uns hatten.
UND das motiviert unheimlich!
Unsere Beine funktionierten plötzlich wieder wie vier perpetum mobile und schneller als gedacht war es 12 Uhr Mittags und unser erstes 24h Rennen vorbei.

Erster Platz und trotzdem Sieger der Herzen! Unsere Kostüme sorgten regelmäßig für Begeisterungsstürme. Leider fiel die Autogrammstunde ins Wasser.


Glückwunsch auch an die Jungs beim "Flotten Vierer" die trotz "Fuxtodes" den 11. Platz in die Landeshauptstadt tragen konnten.

Einige schöne Impressionen vom Event des Jahres
Ein kleines Video hier

Friday, June 26, 2009

Be(e)ing prepared for the 24 Hours of Zittau

Instead of working on our cardiovascular fitness, the past nights Carsten and I have been working on our costumes for the 24 hour race in Zittau. To make the whole event more fun and less competitive the Bike Point teams came up with the idea of dressing up ourselves and/or the bikes.
Guess by the picture below what the theme for our team of two will be(e).
The weather forecast for the weekend is pretty depressing (heavy showers only interrupted by lighter showers - pretty much like it has been for the past 3 weeks or so). So we're glad to have the costumes to (hopefully) cheer up ourselves and the other riders.
We look forward to spending some time with friends and family doing one of the things we like the most.

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Anstatt an unserer Form haben wir die letzten Abende an unseren Kostümen für die 24 Stunden von Zittau gearbeitet. Um die Veranstaltung mit etwas guter Laune zu bereichern und den olympischen Gedanken in den Vordergrund zu rücken, entstand bei den Bike Point Teams die Idee der Kostümierung von Mann und/oder Rad. (In Anbetracht der Wettervorhersage - in aller Kürze als Dauerregen zusammen zu fassen - in Kombination mit mehr oder weniger 24h Dauereinsatz kann gute Stimmung nie fehl am Platz sein.)
Allein die Vorbereitung der Kostüme hat genügend Spaß bereitet, um die Teilnahme an der Veranstaltung zu legitimieren.

Bilder "in Aktion" dann später...

Tuesday, June 23, 2009

Happy Birthday, JRuss

All the best ... and let me tell you turning 31 isn't that bad after all.
We're thinking of you. Peter sends a big manly hug to San Jorge.



Monday, June 22, 2009

Off the Road Again...

...oder unterwegs im Land des "Anderer Uwe".

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Yesterday we loaded up the bus with bikes, 5 boys plus a girl to go riding in "Koenigshainer Berge" which seems still more or less an undiscovered spot in the vicinity of Dresden.

Saturday, June 20, 2009

Strawberry Fields Forever?

Im Auftrag von Mutti und auch um die heimische Küche saisonentsprechend mit Selbstgemachten zu bereichern, sollte die abendliche Ausfahrt mit einem Stopp auf dem Erdbeerfeld verbunden werden. In Anbetracht größerer Bestellmengen wurde Freund Bob hinters Rad gespannt und die Küche nach Behältern jeglicher Art durchforstet.

Am Erdbeerland in Boxdorf angekommen, wurden wir bereits eine Stunde vor Schließung sächsisch-herb darauf hingewiesen lediglich noch eine 1/4 Stunde auf dem Feld zu haben und in dieser Zeit wohl kaum die unzähligen mitgebrachten Gefäße füllen zu können. Die alte Formel Leistung = Arbeit/Zeit im Sinn begaben wir uns dennoch hochmotiviert aufs Feld, um festzustellen, dass der Trend zum Selbstpflücken hier fast nur noch sogar für Konfitüre ungeeignete Erdbeerkadaver zurückgelassen hatte. Als wir aufgrund der begrenzten Auswahl nach 10 min. noch nicht mal eine kleine unserer diversen Boxen gefüllt hatten, zogen wir betrübt zur Kasse, wo man - wie zum Hohn - einige Körbe bereits gepflückter (und recht anschaulicher) Früchte zum Verkauf ausgestellt hatte.
Wir trotzten stolz der Versuchung und bereiteten uns stattdessen auf unserer Weiterfahrt Richtung Radebeul mental darauf vor, Mutti von unserer kläglichen Niederlage im Erdbeerfeldzug unterrichten zu müssen.
Sie zeigte jedoch mütterliche Nachsicht, bekochte die gescheiterten Erntehelfer aufs Vorzüglichste, welche später auf dem Nachhauseweg zumindest mit den vollen und roten Früchten der untergehenden Sonne belohnt wurden.





Monday, June 8, 2009

Singlespeed European Championships





A wet and cold but fun event. Thanks to 1. Mai Brigade!
Action shots courtesy of Robert

Lago Impressionen

Pics of the latest trip to Lago di Garda, Italy - according to all the magazines, one of the best mountainbiking destinations in Europe. Leaving aside that the region has mostly gravel trails to offer (which I'm not much of a fan of) it, indeed, is a nice spot for riding and vacationing due to challenging trails, its neat location and mediterranean flair.

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Das Bild von Sven lässt vermuten, dass wir auf Tour zur Resozialisation von Radfahrern waren, die aufgrund fehlender psychologischer Begleitung zur (Hoch-)Zeit der Aufdeckung der Dopingskandale im internationalen Radsport klinisch relevantes Verhalten zeigen.

Sven geht's jedoch Dank der liebevollen Betreuung von Schwester Silvia meistens gut und wir alle haben Anfang Juni die Trails und die mediterrane Lebensart rund um den Lago genossen.
Davon einige Impressionen und noch einmal der Dank an Lars und Chrissi fürs Organisieren!







Mehr demnächst hier

Sunday, May 24, 2009

Männertagswochenende mit echten Männern

Treffen mit Freund Fabian, den der Ernst des (Lehrer-)Lebens aus unserer gemeinsamen Heimat nach Lüneburg verschlagen hat, scheinen in diesem Jahr bevorzugt in der Sächsischen Schweiz statt zu finden. Dieses Wochenende war es nun wieder so weit. Vier nette Herren reisten pünktlich zum Herrentag aus dem Norden und eine kleine Dame aus der sächsischen Wahlheimat an, um am und unterm Fels ihr Wiedersehen zu begehen und dem mehr schlecht als recht - zumindest von Einzelpersonen - betriebenen Bergsport zu huldigen.

Es war mal wieder eine Freude euch zu sehen - die steten frauenfeindlichen Sprüche habe ich wie immer mit meinem Therapeuten verarbeitet.

Ach ja: Die Teilnahme von rosa Rucksack Lillifee soll im Sinne von Fabian nicht unerwähnt bleiben. Was wären die Bilder doch ohne diesen Farbton.

So denn die Terminplanung es erlaubt bis zum Wiedersehen im Juli, meine Herren!

Wednesday, February 18, 2009

La Isla Bonita

Für eine Woche konnten wir dem momentan gefühlt dauergrauen und Outdooraktivitäten unterbindenden Winter in Deutschland entkommen und einen Hauch von Frühling auf La Palma spüren.

Die Insel ist fürs Wandern und Radfahren nur zu empfehlen - lediglich die Reise mit Iberia sollte man nach Möglichkeit vermeiden.

Zunächst wurde noch kurz Freundschaft mit dem Hauptmann von Köpenick geschlossen und somit über den Weg der geschichtlichen Weiterbildung am Abbau der sächsischen Vorurteile gegen die Preußen gearbeitet...

...und dann ging's der Sonne entgegen.


Sunday, January 4, 2009

Winter Wonderland

Fabian und Sascha hatten den Jahresbeginn zum idealen Zeitpunkt für einen Besuch der sächsischen Landeshauptstadt sowie das Projekt "Winterwanderung und -boofen" auserkoren. Absagen langfristig vereinbarter Treffen sind bei den beiden Männern inakzeptabel, so dass für mich als schwer Erkältete kein Weg am Erscheinen - zumindest was die Wanderung betraf - vorbeiführte.
Auch wenn die stark in Mitleidenschaft gezogenen Luftwege ein bisschen "high altitude feeling" aufkommen ließen, so habe ich bei diesen An- und Ausblicken natürlich keine Minute bereut:



Danke an die unerbittlichen Herren fürs Erzwingen meiner Teilnahme und bis zum anvisierten Männertag an selbem Ort!